Dr. Sebastian Schönemann: „Symbolbilder des Holocaust“. Fotografien der Vernichtung im sozialen Gedächtnis (Online-Vortrag, 2.3.2021, 19 Uhr)

Buchcover schoenemann 2020Die Erinnerungskultur an den Holocaust befindet sich im Umbruch. Nur noch wenige Überlebende können von ihren Erfahrungen berichten und schon heute ist das kollektive Gedächtnis im hohen Maße medial vermittelt. Im Zuge dieses Wandels nehmen die historischen Bilder an gesellschaftlicher Bedeutung weiter zu. Doch obwohl die gedächtnisbildende Macht der Bilder unbezweifelt ist, ist über ihre soziale Wirkung bislang kaum etwas bekannt. In seinem Buch untersucht Sebastian Schönemann die Formen des medialen Erinnerns und gibt empirische Antworten darauf, wie die überlieferten Bilder das soziale Gedächtnis zum Holocaust prägen.
Dr. Sebastian Schönemann ist Soziologe und Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Leiter Wissenschaft und Ausstellung an der Gedenkstätte Hadamar.

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Auf den Spuren von Julius Hirsch - die Deportation vom 1.-3. März 1943 nach Auschwitz

csm 234031 auf den spuren von julius hirsch 169ee18401Anfang März 1943 fuhr ein Deportationszug mit fast 1.500 Jüdinnen und Juden aus dem gesamten Reichsgebiet in das KZ- und Vernichtungslager Auschwitz. Unter ihnen: der frühere Fußballnationalspieler Julius Hirsch. Auf knapp 100 Seiten wird die Geschichte dieser Deportation anhand von historischen Unterlagen und Zeitzeugenberichten nun in einer von der DFB-Kulturstiftung herausgegebenen Broschüre, erstellt von den Historiker*innen Andreas Kahrs und Julia Rölecke, umfassend und detailreich dokumentiert. Unter den Deportierten befanden sich auch 58 Jüdinnen und Juden aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf, woran Joachim Schröder in einem Beitrag erinnert.

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Gedenken an die Opfer der NS-Herrschaft (27.1.2021)

001 csm 210127gedenken7 295e1479e9Normalerweise versammeln sich an diesem Tag, dem Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Rote Armee am 27.1.1945, Hunderte interessierte Bürger*innen und Vertreter*innen der Stadtgesellschaft, um der Verfolgten und Ermordeten der NS-Terrorherrschaft zu gedenken. Aufgrund der Corona-Pandemie konnte sich dieses Jahr nur ein kleiner Kreis zusammenfinden, um stellvertretend aller Opfer zu gedenken, die aus rassistischen, weltanschaulichen oder politischen Gründen verfolgt und ermordet worden waren: Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Dr. Oded Horowitz (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf), Kantor Aron Malinsky, Dr. Bastian Fleermann (Leiter der Mahn- und Gedenkstätte), Prof. Edeltraud Vomberg (Präsidentin der Hochschule Düsseldorf) sowie Dr. Joachim Schröder (Leiter des Erinnerungsortes Alter Schlachthof).

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