Workshops

Theater & Medienpädagogik

theaterworkshop

Sa, 05. Juni – So, 06.Juni  
Sa, 26. Juni – So, 27.Juni 
je 10.00 – 16.00 online via zoom
Anmeldungen bitte bis 30.5.2021 an:
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Leistungsnachweis
Teilnehmende erhalten ein Fortbildungszertifikat und (bis 27 Jahre) Kompetenznachweis Kultur der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Tag 1: Einführung und biografischer Zugang 
Gemeinsam vergegenwärtigen wir uns unsere Einstellung gegenüber der Erinnerungskultur und diskutieren aktuelle Formen von Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus. Irritiert wird unsere Selbstvergewisserung durch den Auftritt von Emanuel Goldfarb, einem „ganz gewöhnlichen Juden“ aus dem gleichnamigen Theaterstück von Charles Lewinsky: „Der Philosemit umarmt, der Antisemit würgt – bei beidem bleibt mir die Luft weg!“ 

Tag 2: Vertiefung und Themenfindung 
Im zweiten Schritt untersuchen wir den gesellschaftlichen und den familiären „Handlungsstrang“ der Erinnerungskultur. Im kreativen Dialog miteinander entwickeln wir unseren individuellen und künstlerischen Zugang zum Motto des Erinnerungsortes „Erinnern heißt Handeln!“ 

Tag 3: Entwicklung eines eigenen Projektes mit kreativen Methoden 
Nach einer Einführung in das Kreative Schreiben und Methoden der Theater- und Medienpädagogik begeben wir uns alleine oder in kleinen Teams in die künstlerische Auseinandersetzung mit der „gegenwärtigen Vergangenheit“. Wir diskutieren unsere konzeptionellen Ansätze, stärken uns gegenseitig den Rücken und verfolgen im Anschluss konsequent und zielstrebig unser künstlerisches Vorhaben. 

Tag 4: Präsentation und Reflexion 
Am 4. Seminartag präsentieren wir die Ergebnisse zunächst intern und werten unsere Erfahrungen innerhalb dieses künstlerischen Prozess aus. Ziel ist es, abschließend für die künstlerischen Projektergebnisse (Text, Bild, Ton, Performance) ein geeignetes Präsentationsformat festzulegen. 

Leitung Andreas Schmid, Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge

  

BKM 2017

Mit Förderung durch das BKM-Programm „Jugend erinnert“ entwickeln wir seit 2020 neue historisch-politische Bildungsformate – also Bildung vor Ort. Unsere Angebote richten sich nicht nur an Studierende der Sozialen Arbeit/ Sozialpädagogik der Hochschule Düsseldorf. Angesprochen sind auch Multiplikator*innen und alle Engagierten, die sich im Feld NS-Gedenkstättenarbeit inhaltlich und methodisch fortbilden und qualifizieren möchten. Außerdem bieten wir für Angehörige und Auszubildende der Polizei sowie der Verwaltung spezialisierte Fortbildungen an. Ziel ist es, gemeinsam eine aktive und partizipative Erinnerungskultur zu gestalten, die in die Gegenwart hineinwirkt und Rassismus und Antisemitismus etwas entgegensetzt.  Weitere Informationen und Anmeldung:

Sabine Reimann
Projektstelle „Bildung vor Ort“
Erinnerungsort Alter Schlachthof
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus
Münsterstraße 156, Geb. 3 / 5. 014
40476 Düsseldorf
Tel.:  +49/(0)211/4351-3673
sabine.reimann@hs-duesseldorf.de