Neues internationales Projekt "Creative Remembrance. Hybrid Discussion Group for Youth from Ukraine and Germany"

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Wir freuen uns: Dank einer Förderung durch die Stiftung EVZ können wir bis zum Ende des Jahres ein neues Bildungsformat durchführen.

Gemeinsam mit zwei Kooperationspartner*innen - toler.space und Insha Osvita - starten wir ab dem 1. Juni mit "Creative Remembrance: Hybrid Discussion Group for Youth from Ukraine and Germany". Mit dem Projekt möchten wir den transnationalen Austausch zwischen jungen Erwachsenen aus Deutschland und der Ukraine fördern, indem wir uns gemeinsam mit kreativen Formen des Gedenkens und Erinnerns in Zeiten von Krieg, Vertreibung und gesellschaftlichem Wandel auseinandersetzen. Geplant sind digitale Treffen im Rahmen einer transnationalen Diskussionsgruppe, ein Präsenz-Barcamp in Düsseldorf und die Entwicklung kreativer Mikroprojekte.

Wir werden uns mit 16 Teilnehmer*innen mit Themen wie Geschichtsdeutung, gesellschaftlicher Verantwortung sowie der Rolle von Kunst, digitalen Archiven und (sozialen) Medien in der Erinnerungskultur befassen.

Auf unserem Instagram-Account können Sie den Projekt-Verlauf nachverfolgen: @creativeremembrance

Das Projekt wird von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) gefördert.

Über die Kooperationspartner*innen:

 Der Erinnerungsort Alter Schlachthof

Ein Ort der Erinnerung, der Forschung und der Bildung: Wir gedenken der Menschen aus der Region, die wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt und während der Nazizeit über den Düsseldorfer Schlachthof in Ghettos und Vernichtungslager deportiert wurden. In unseren Bildungsprogrammen nutzen wir biografische Ansätze, um die Geschichte und Bedeutung dieses historischen Ortes partizipativ anhand historischer Quellen zu ergründen, Fragen der Erinnerungskultur zu diskutieren und die Kontinuitäten von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus zu untersuchen... Die besondere Konstellation: Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Campus der Hochschule Düsseldorf und ist in deren Strukturen eingebunden, sodass die Studierenden an ihrer Gestaltung und Weiterentwicklung mitwirken können. Eva Piňosová wird das Projekt von deutscher Seite aus koordinieren und das Barcamp an der Hochschule Düsseldorf ausrichten. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tolerspace

Die NGO „Tolerspace“ (Bildungszentrum Kyiv) ist eine von Frauen geführte ukrainische gemeinnützige Organisation. Sie führen Schulungen durch und entwickeln Unterrichtsmaterialien zu den Themen traumasensible Pädagogik, Menschenrechte, Nichtdiskriminierung, Vielfalt, Toleranz und historisches Gedächtnis. Darüber hinaus bieten wir psychosoziale Unterstützung für Jugendliche, Pädagog*innen und Journalist*innen an. Die Mission von Tolerspace ist es, Vorurteile zu überwinden und die Menschenwürde zu fördern, indem wir einen sicheren Raum schaffen, in dem Jugendlichen und jungen Menschen Resilienz vermittelt werden. Die NGO „Tolerspace“ stärkt von Krieg betroffene Jugendliche und bietet politische Bildung durch Bildungscamps, Mentor*innenprogramme und von Gleichaltrigen geleitete Ausstellungen an. 

Insha Osvita

Insha Osvita ist eine NGO und Fachgemeinschaft, die an der Schnittstelle von politischer Bildung und Kunst tätig ist und sich für horizontale, selbsttragende Gemeinschaften einsetzt, die das Potenzial der Vielfalt für die Entwicklung nutzen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 konzentriert sich Insha Osvita auf nichtformale und kulturelle Bildung sowie auf die Gemeindeentwicklung und fördert durch Bildung und Kunst die lokale Resilienz. Insha Osvita verfügt über umfassende Erfahrung in der Konzeption und Durchführung langfristiger nichtformaler Bildungsprogramme für verschiedene Altersgruppen. Im Bereich Kulturprojekte hat sie sich spezialisiert in der Ausbildung im Kulturmanagement sowie auf Modellkonzepte zur finanziellen Nachhaltigkeit kultureller und künstlerischer Initiativen.

Diese Zusammenarbeit ist nur möglich durch das Projekt "Remembrance in Dialogue", in dem Bildner*innen aus der Ukraine, Polen und Deutschland in Ivano-Frankisvk zusammenkommen konnten. Durchgeführt wurde das Projekt 2025 von Austausch org durchgeführt, mehr Infos finden Sie hier: Erinnerungskultur im Krieg: Neue Perspektiven aus Deutschland, Polen und der Ukraine – Austausch e.V.

 

 

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