Gemeinsame online-Ausstellung der 29 NRW-Gedenkstätten und Erinnerungsorte

Näher als man denktStaatssekretär Klaus Kaiser und Dr. Stefan Mühlhofer haben am 15. September 2020 die neue online-Ausstellung „Mehr als man kennt – näher als man denkt. Objektgeschichten aus Gedenkstätten in NRW“ der Öffentlichkeit vorgestellt (Pressemitteilung). 29 NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte präsentieren in einer gemeinsamen Ausstellung jeweils ein ausgesuchtes Exponat und stellen ihre EInrichtung vor. Mit dabei ist auch der „Erinnerungsort Alter Schlachthof“ an der Hochschule Düsseldorf. "In diesen Zeiten, wo die meisten NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich sind, ist ein solches online-Angebot eine gute Sache", zeigt sich Dr. Joachim Schröder, Leiter des Erinnerungsortes Alter Schlachthof, zufrieden: "Wir bedanken uns bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW und den Kolleg*innen, die diese sehenswerte online-Ausstellung erarbeitet und möglich gemacht haben!" Hier geht es zur Ausstellung!

Erinnerungsort Alter Schlachthof: Keine Beteiligung am Tag des offenen Denkmals 2020

Abb 01 Tag Denkmal kleinAnders als in den vergangenen Jahren wird sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof nicht am "Tag des offenen Denkmals" beteiligen. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, zumal dieser Tag normalerweise ein festes Datum in unserem Veranstaltungskalender ist. Was diesen Tag für uns immer so besonders macht, sind die vielen Begegnungen mit Besucher*innen, aber auch mit Zeitzeug*innen, Überlebenden der Shoa und deren Nachkommen. Dies ist unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Pandemie leider nicht möglich. Wir hoffen, dass sich die Lage bald bessert und wir beim nächsten Mal mit um so größerem Engagement, einem abwechslungsreichen Programm und vielen Gästen wieder dabei sein können. Bleiben Sie gesund!

20 Jahre: Gedenkfeier zum Bombenanschlag am S-Bahnhof Düsseldorf Wehrhahn

Die mit TNT gefüllteKränze Wehrhahn Rohrbombe hing am Geländer der Fußgängerbrücke, die von der Ackerstraße zum S-Bahngleis führt. Sie detonierte am 27. Juli 2000 gegen 15.00 Uhr, gerade dann als zwölf Personen, davon sechs jüdischen Glaubens, die Stelle passierten. Mehrere von ihnen wurden schwer verletzt, eine Schwangere verlor ihr ungeborenes Kind. Nur mit Glück kam niemand ums Leben. Viele der Betroffenen leiden bis heute seelisch an den Folgen des Terroraktes. Die Menschen waren erst kurz zuvor aus Russland, der Ukraine, Kasachstan und Aserbaidschan eingewandert und kamen gerade von einem Sprachkurs, als sie Opfer des antisemitischen und rassistischen Attentats wurden.

 

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