Neue Broschüre "Was heißt (hier) Befreiung? - Erinnerungskulturelle Zines mit Jugendlichen gestalten" dokumentiert die Projektarbeit des Erinnerungsortes Alter Schlachthof
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- Erstellt: Montag, 18. Mai 2026 19:15

Im Projekt „Was heißt (hier) Befreiung?“ haben sich junge Menschen intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, was der Sieg über Nazi-Deutschland vor 80 Jahren für die Überlebenden dieser Deportationen bedeutete. Dabei standen vier Fragen im Mittelpunkt: Wer waren die Menschen, die deportiert wurden? Wie erlebten sie die Befreiung im Jahr 1945? Was bedeuteten Befreiung, Rückkehr und Neuanfang ganz konkret für sie? Welche Herausforderungen prägten ihr Leben – und welche Spuren hinterließen sie? Diesen Fragen sind wir anhand von vier Biografien nachgegangen: der von Edith Bader, Erwin Liffmann, Imo Moszkowicz und Hilde Sherman. Ihre Berichte vermitteln ein Gefühl für die Ambivalenz der Befreiung aus der Perspektive der von den Nazis verfolgten und terrorisierten Menschen: Sie markierte das Ende der Verfolgung, aber zugleich den Beginn eines sehr schwierigen Neuanfangs – oft als einzige*r Überlebende*r einer Familie.
"Erinnern heißt Handeln!" 10 Jahre Erinnerungsort Alter Schlachthof
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- Erstellt: Mittwoch, 13. Mai 2026 19:34
Am gestrigen Abend feierte der Erinnerungsort Alter Schlachthof mit über 100 Gästen sein zehnjähriges Bestehen mit einer würdevollen Jubiläumsveranstaltung. Präsidentin Prof. Edeltraud Vomberg und Prof. Fabian Virchow hoben die Bedeutung des Erinnerungsortes für die Hochschule und die Stadtgesellschaft hervor, sowie die große Verantwortung, diesen einzigartigen historischen Ort würdevoll und angemessen zu erhalten. Sie richteten sich deutlich gegen aktuelle Versuche rechtsextremer Kräfte, die Verbrechen des Nazismus zu relativieren. Prof. Vomberg: „Denn wenn Erinnerung relativiert wird, gerät nicht nur die Vergangenheit aus dem Blick – sondern die Grundlage unseres demokratischen Zusammenlebens.“
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Neue Audioguides für den Erinnerungsort: in hebräischer und russischer Sprache!
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- Erstellt: Donnerstag, 16. April 2026 07:13
Um die Ausstellung des Erinnerungsortes und dessen Geschichte noch mehr Menschen zugänglich zu machen, gibt es den AUDIO-GUIDE neben der deutschen und englischen Version nun auch in hebräischer und russischer Sprache. Die Übersetzungen besorgten Danith Berman (hebräisch) und Janna Keberlein (russisch); gesprochen wurden die Texte von Uri Fahndrich (hebräisch) und Emilia Kivelevich (russisch). Wir danken allen herzlich für ihre MItarbeit! Die Audio-Dateien sind öffentlich zugänglich über den QR-Code in der Ausstellung, der auf diese Seite führt. Der Erinnerungsort ist während der Öffnungszeiten der HSD-Bibliothek frei zugänglich. Wir laden herzlich zur Selbsterkundung ein!
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